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Island Hopping ab Phuket – Die schönsten Inseln & Tagesausflüge
Inselhopping ab Phuket kann vieles bedeuten: Eine kurze Fahrt mit dem Longtail-Boot zu einem ruhigen Strand, einen ganzen Tag zwischen den Kalksteinfelsen der Phi Phi Islands oder eine längere Bootsfahrt zu den klaren Gewässern der Similan Islands. Von kaum einem anderen Ausgangspunkt in Südthailand ist die Auswahl an erreichbaren Inseln und Küstenlandschaften so groß.
Dabei besitzt jede Route einen eigenen Charakter. Koh Bon eignet sich für einen entspannten Ausflug vom Süden Phukets, während auf den Racha Islands Strände und Schnorcheln im Mittelpunkt stehen. Die Phang Nga Bay wird von Höhlen, Lagunen und hoch aufragenden Kalksteinfelsen geprägt. Phi Phi verbindet bekannte Landschaften mit einer längeren Tagestour, während Koh Yao genügend Raum für mehr als einen kurzen Besuch bietet.
Dieser Beitrag stellt die schönsten Inseln und Tagesausflüge ab Phuket vor, erklärt die Unterschiede zwischen den einzelnen Routen und hilft bei der Auswahl einer Tour, die zur verfügbaren Zeit und zum gewünschten Tempo passt. Von nah gelegenen Stränden bis zu ganztägigen Bootsfahrten zeigt er, wie vielseitig sich die Inselwelt der Andamanensee rund um Phuket erleben lässt.
Welcher Inselausflug ab Phuket passt am besten?
Welche Insel die richtige Wahl ist, hängt vor allem von der verfügbaren Zeit, dem Ausgangspunkt auf Phuket und dem gewünschten Schwerpunkt ab. Einige Ziele liegen nur eine kurze Bootsfahrt von der Küste entfernt, während andere einen frühen Start und einen vollständigen Tag auf dem Wasser verlangen.
Für einen kürzeren und entspannten Ausflug eignen sich Koh Bon, Coral Island, die Khai Islands oder Koh Rang Yai. Koh Bon lässt sich besonders unkompliziert von Rawai aus erreichen und verbindet eine Fahrt mit dem Longtail-Boot mit Strandzeit und einem Mittagessen am Meer. Coral Island und die Khai Islands werden häufiger mit dem Speedboat besucht und passen zu Reisenden, die Schwimmen, Schnorcheln und verschiedene Aktivitäten innerhalb eines halben oder ganzen Tages verbinden möchten.
Die Racha Islands und Maiton Island rücken klares Wasser, Strände und die Zeit auf dem Meer stärker in den Mittelpunkt. Phi Phi bietet dagegen eine umfangreichere Route mit Maya Bay, weiteren bekannten Buchten und mehreren Stopps. Wer sich vor allem für Kalksteinfelsen, Höhlen und Lagunen interessiert, findet in der Phang Nga Bay eine vollkommen andere Form des Inselhoppings. Die Hong Islands bei Krabi verbinden eine geschützte Lagune und kleinere Strände mit einer ebenfalls von Kalksteinfelsen geprägten Landschaft.
Koh Yao Noi und Koh Yao Yai eignen sich besonders für Reisende, die das Inselleben über einen kurzen Strandaufenthalt hinaus erleben möchten. Die Similan Islands bilden schließlich die längste und saisonal begrenzte Route dieser Auswahl. Sie verlangen die längste Anreise, führen jedoch in eine Insel- und Unterwasserlandschaft, die sich deutlich von den näher an Phuket gelegenen Zielen unterscheidet.
Nahe Inseln für kürzere Ausflüge ab Phuket
Rund um die Süd- und Ostküste Phukets liegen mehrere kleine Inseln, die sich ohne lange Fahrt über die Andamanensee erreichen lassen. Je nach Route eignen sie sich für einen halben Tag, einen entspannten Strandbesuch oder eine private Bootsfahrt mit mehreren Stopps.
Koh Bon
Koh Bon liegt nur wenige Kilometer vor Rawai und gehört zu den unkompliziertesten Inselzielen im Süden Phukets. Vom Rawai Beach dauert die Fahrt mit einem Longtail-Boot gewöhnlich etwa 10 bis 15 Minuten. Damit eignet sich die Insel besonders für Reisende, die einen Tag auf dem Wasser erleben möchten, ohne dafür früh aufzubrechen oder lange mit dem Speedboat zu fahren.
An der Insel liegen mehrere kleine Strandabschnitte. Der am häufigsten besuchte Bereich befindet sich beim Bon Island Restaurant, wo sich Strandzeit mit einem Mittagessen direkt am Meer verbinden lässt. Je nach Wetter, Gezeiten und Sicht kann auch geschnorchelt werden, wobei Koh Bon stärker von seinem entspannten Charakter als von einer umfangreichen Unterwasserwelt geprägt ist.
Die Insel passt besonders gut zu einem Aufenthalt in Rawai, Nai Harn oder Chalong. Die Überfahrt lässt sich in Rawai direkt mit einem Bootsführer organisieren. Aufenthaltsdauer und Rückfahrt sollten bereits vor dem Ablegen vereinbart werden.

Coral Island (Koh Hey)
Coral Island, auch Koh Hey genannt, liegt südöstlich von Phuket und gehört zu den am schnellsten erreichbaren Inseln der Region. Mit dem Speedboat dauert die Überfahrt vom Chalong Pier meist nur etwa 15 bis 20 Minuten. Auch von der Ao Yon Bay in Cape Panwa sowie von Rawai lässt sich Coral Island gut mit einem Longtail-Boot erreichen und in eine private Bootstour einbinden.
Mit Long Beach und Banana Beach besitzt Coral Island zwei unterschiedliche Strandbereiche. Long Beach erstreckt sich entlang einer größeren Bucht und bietet Restaurants, Schattenplätze und verschiedene Wassersportmöglichkeiten. Banana Beach liegt in einer kleineren, von grünen Hügeln eingerahmten Bucht und ist stärker auf organisierte Tagesausflüge mit Liegen, Mittagessen und Aktivitäten wie Kajakfahren oder Parasailing ausgerichtet.
Auch Schnorcheln gehört zu vielen Touren, wobei Sicht und Bedingungen vom Wetter, den Gezeiten und dem gewählten Strandabschnitt abhängen. Wer den Ausflug vor allem wegen einer besonders vielseitigen Unterwasserwelt plant, findet auf den Racha Islands meist die interessantere Route. Coral Island überzeugt dagegen durch die kurze Überfahrt und die einfache Verbindung aus Strandzeit, Schwimmen, Essen und zusätzlichen Aktivitäten.
Die Insel eignet sich damit besonders für Familien und Reisende, die einen unkomplizierten halben oder ganzen Tag am Meer verbringen möchten. Eine organisierte Tour übernimmt Transfers, Bootsfahrt und Tagesablauf, während eine private Bootsfahrt mehr Freiheit bei Aufenthaltsdauer und Strandwahl lässt.


Khai Islands
Die Khai Islands liegen östlich von Phuket und bestehen aus den drei kleinen Inseln Koh Khai Nok, Koh Khai Nai und Koh Khai Nui. Mit dem Speedboat sind sie je nach Abfahrtspier und Bedingungen meist innerhalb von etwa 20 bis 30 Minuten erreichbar. Viele Anbieter führen Halbtagestouren am Vormittag oder Nachmittag durch, sodass sich der Ausflug gut in einen Aufenthalt mit begrenzter Zeit integrieren lässt.
Koh Khai Nok und Koh Khai Nai besitzen kleine Sandstrände mit flachem, häufig sehr klarem Wasser. Restaurants, einfache Strandangebote und Sitzmöglichkeiten machen beide Inseln zu unkomplizierten Stopps für Schwimmen und eine Pause am Meer. Koh Khai Nui ist felsiger und wird vor allem als Schnorchelstopp angesteuert, besitzt jedoch keinen vergleichbaren Strandbereich.
Durch die geringe Größe der Inseln und die zahlreichen Halbtagstouren kann es während der zentralen Besuchszeiten lebhaft werden. Eine frühe Abfahrt oder eine private Tour schafft mehr Spielraum bei der Reihenfolge und Aufenthaltsdauer. Die Khai Islands werden außerdem häufig mit Phi Phi verbunden, wobei eine reine Khai-Tour mehr Zeit zum Schwimmen und Entspannen lässt.
Die kurze Überfahrt und das flache Wasser an den Strandabschnitten machen die Inselgruppe besonders für Familien und erste Bootsausflüge interessant. Fische dürfen weder gefüttert noch berührt werden, und auch zu Korallen sollte ausreichend Abstand gehalten werden. So lässt sich die Unterwasserwelt beobachten, ohne Tiere und Korallen zusätzlich zu beeinträchtigen.



Maiton Island
Maiton Island, auch als Koh Mai Thon oder Maithon Island bezeichnet, liegt südöstlich von Phuket und ist von der Küste rund um Cape Panwa und Chalong vergleichsweise schnell erreichbar. Da Maiton privat verwaltet wird, ist ein unabhängiger Landgang nicht möglich. Ob eine Tour den Strand einschließt oder ausschließlich in den Gewässern vor der Insel bleibt, hängt von der aktuellen Zugangsregelung und dem jeweiligen Anbieter ab.
Die Insel verbindet einen hellen Sandstrand mit bewaldeten Hängen und vorgelagerten Schnorchelbereichen. Viele Ausflüge steuern Maiton als Schnorchelstopp oder für eine Fahrt entlang der Küste an und verbinden die Insel mit Coral Island, den Racha Islands oder Phi Phi.
In den Gewässern rund um Maiton werden gelegentlich Delfine gesichtet. Sie gehören zu den besonderen Begegnungen dieser Route, lassen sich jedoch weder planen noch garantieren. Die Tour sollte daher vor allem wegen der Zeit auf dem Wasser und der Schnorchelmöglichkeiten gewählt werden.
Maiton passt besonders zu Reisenden, die eine organisierte Bootstour mit überschaubarer Anfahrt suchen.


Koh Rang Yai
Koh Rang Yai liegt nur wenige Kilometer vor der Ostküste Phukets und ist mit einem Longtail-Boot oder Speedboat in kurzer Zeit erreichbar. Abfahrten sind unter anderem vom Laem Hin Pier oder aus dem Bereich der Phuket Boat Lagoon möglich. Die Insel wird sowohl als eigenständiger Halbtagesausflug als auch als Strandstopp auf Touren durch die Phang Nga Bay oder zu weiteren Inseln im Osten Phukets besucht.
Der wichtigste Strand erstreckt sich entlang der Westseite und öffnet den Blick zurück auf Phuket. Heller Sand, schattenspendende Bäume und eine überschaubare touristische Infrastruktur schaffen gute Voraussetzungen für Schwimmen, Kajakfahren und einige ruhige Stunden am Meer. Wetter, Gezeiten und Strömung beeinflussen dabei wie überall an der Ostküste die jeweiligen Bedingungen.
Bekannt ist Koh Rang Yai außerdem für seine Perlenzucht. Eine Perlenfarm und ein angeschlossenes Geschäft gehören seit vielen Jahren zur Insel. Je nach gewählter Tour kann der Besuch mit einem Einblick in die Verarbeitung und Auswahl der Perlen verbunden werden. Wer sich dafür interessiert, sollte vorab prüfen, ob dieser Programmpunkt tatsächlich Teil des Ausflugs ist.
Koh Rang Yai passt besonders gut zu Reisenden, die im Osten oder Nordosten Phukets wohnen und einen kurzen Inselausflug mit Strandzeit suchen. Auf einer privaten Tour lässt sich die Insel außerdem gut mit den Khai Islands, Coconut Island oder einer Route in Richtung Phang Nga Bay verbinden.

Ganztägige Inselausflüge ab Phuket
Für die Racha Islands, die Phi Phi Islands, die Hong Islands bei Krabi und die Similan Islands sollte jeweils ein vollständiger Tag eingeplant werden. Die Ziele liegen weiter von Phuket entfernt oder erfordern eine aufwendigere Anreise als die Inseln unmittelbar vor der Süd- und Ostküste. Zugleich unterscheiden sie sich deutlich in ihrem landschaftlichen Schwerpunkt.
Auf Racha Yai stehen Strände, klares Wasser und Schnorcheln im Vordergrund. Die Phi Phi Islands verbinden Maya Bay und weitere bekannte Buchten mit markanten Kalksteinlandschaften, während bei den Hong Islands die Lagune, kleinere Strände und die Felsen Krabis den Charakter des Ausflugs bestimmen. Die Similan Islands liegen am weitesten entfernt und ergänzen die Auswahl um Granitformationen, Schnorchelgebiete und die saisonal zugängliche Landschaft des Nationalparks.
Racha Islands (Koh Racha)
Die Racha Islands bestehen aus Racha Yai und Racha Noi, zwei Inseln südlich von Phuket mit deutlich unterschiedlichem Charakter. Racha Yai ist die größere und touristisch erschlossene Insel. Mit dem Speedboat dauert die Überfahrt vom Chalong Pier abhängig von den Bedingungen meist etwa 30 bis 45 Minuten.
Patok Bay bildet mit ihrem hellen Sandstrand den bekanntesten Ankunftsort auf Racha Yai. Weitere Buchten wie Siam Bay und Ao Khon Khae werden zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen angesteuert. Welche Bereiche Teil des Ausflugs sind, hängt von Wetter, Seegang und der gewählten Tour ab. Einige Anbieter verbinden Racha Yai außerdem mit Coral Island, wodurch sich Strandzeit und Schnorchelstopps auf zwei unterschiedliche Inseln verteilen.
Racha Noi liegt weiter südlich und besitzt eine felsigere Küste ohne vergleichbare touristische Infrastruktur. Die Insel ist vor allem als Ziel für Tauchausflüge bekannt, bei denen tiefere Tauchplätze und Begegnungen mit größeren Meeresbewohnern im Mittelpunkt stehen. Klassische Strandtouren ab Phuket führen daher in erster Linie nach Racha Yai, auch wenn sie teilweise allgemein unter dem Namen Racha Islands angeboten werden.
Racha Yai passt besonders zu Reisenden, die einen vollständigen Tag auf klares Wasser, Strandzeit und Schnorcheln ausrichten möchten. Wer länger bleiben möchte, findet auf der Insel verschiedene Unterkünfte.


Phi Phi Islands und Maya Bay
Die Phi Phi Islands liegen zwischen Phuket und Krabi und gehören zu den umfangreicheren Tagesausflügen ab Phuket. Mit dem Speedboat dauert die Überfahrt je nach Ausgangspunkt und Bedingungen meist etwa eine Stunde. Die Touren verbinden mehrere Buchten, Inseln und Schnorchelstopps und sind dadurch deutlich länger und abwechslungsreicher als ein Ausflug zu den nahe gelegenen Inseln vor Phuket.
Phi Phi Leh ist unbewohnt und wird von steilen Kalksteinfelsen, geschützten Buchten und schmalen Lagunen geprägt. Hier liegen Maya Bay und die Pileh Lagoon, während die Viking Cave gewöhnlich vom Boot aus betrachtet wird. Der Zugang zu einzelnen Bereichen kann abhängig von Wetter, Wellengang und den aktuellen Regeln des Nationalparks eingeschränkt sein.
Maya Bay wird zudem jährlich für eine zeitlich begrenzte Regenerationsphase geschlossen. Auch während der Öffnungszeit gelten strenge Schutzvorgaben. Das Schwimmen in der Bucht ist verboten, und der Zugang zum flachen Wasser kann vor Ort weiter eingeschränkt werden. Die geschützten Flachwasserbereiche dienen unter anderem jungen Schwarzspitzen-Riffhaien als Aufzuchtgebiet.

Phi Phi Don ist die größte und einzige dauerhaft bewohnte Insel der Gruppe. Rund um Tonsai befinden sich Restaurants, Geschäfte und Unterkünfte, während ruhigere Küstenabschnitte wie Laem Tong einen anderen Eindruck von der Insel vermitteln. Einige Touren schließen außerdem Bamboo Island ein, dessen heller Sandstrand und flaches Wasser einen ruhigeren Kontrast zu den felsigen Buchten von Phi Phi Leh bilden.


Wer nicht möglichst viele Stationen innerhalb eines Tages verbinden möchte, kann von Phuket auch mit der regulären Fähre nach Tonsai auf Phi Phi Don fahren. Die Überfahrt dauert länger als mit dem Speedboat, bietet jedoch mehr Platz und fällt meist günstiger aus. Diese Variante eignet sich besonders, wenn Koh Phi Phi selbst im Mittelpunkt steht oder mindestens eine Übernachtung geplant ist. Von Tonsai aus lassen sich Ausflüge nach Phi Phi Leh, zur Maya Bay und zu weiteren Buchten individuell mit einem Longtail-Boot organisieren. Für eine Hin- und Rückfahrt am selben Tag sollten die Fährzeiten vorab geprüft werden, da sonst nur wenig Zeit auf der Insel bleiben kann.

Eine klassische Tagestour eignet sich für Reisende, die möglichst viele bekannte Landschaften innerhalb eines Tages sehen möchten. Frühe Abfahrten, kleinere Gruppen oder eine private Bootstour schaffen meist mehr Spielraum bei der Reihenfolge und der Dauer einzelner Stopps.
Koh Hong und die Hong Islands bei Krabi
Koh Hong liegt in der Provinz Krabi und gehört zum Than Bok Khorani National Park. Die Insel ist von hohen Kalksteinfelsen, dichter Vegetation und einer fast halbkreisförmigen Bucht geprägt. Der helle Strand und das geschützte Wasser eignen sich zum Schwimmen, während eine Treppe zu einem Aussichtspunkt mit weitem Blick über die umliegende Inselwelt führt.
Auf der Rückseite von Koh Hong liegt die namensgebende Lagune. Sie ist durch eine schmale Öffnung zwischen den Felsen erreichbar und wird abhängig von Wasserstand und Gezeiten mit kleineren Booten oder Kajaks angesteuert. Im Inneren öffnet sich ein von Kalksteinwänden umschlossener Bereich mit flachem, grün schimmerndem Wasser.
Eine Tour zu den Hong Islands beschränkt sich meist nicht auf die Hauptinsel. Häufig gehören Koh Lao Lading mit seiner kleinen, von Felsen eingerahmten Bucht und Koh Pak Bia zur Route. Bei niedrigem Wasserstand kann sich rund um Koh Pak Bia eine schmale Sandbank zeigen. Welche Inseln tatsächlich angefahren werden, richtet sich nach Tour, Gezeiten und den Bedingungen auf dem Meer.
Von Phuket aus sind die Hong Islands weniger häufig Teil klassischer Gruppenausflüge als Racha oder Phi Phi. Sie lassen sich jedoch im Rahmen einer längeren Tagestour mit dem Speedboat, einem privaten Boot oder ausgewählten Yachtangeboten erreichen. Für eine Tour ab Phuket ist ein Ausgangspunkt an der Ostküste besonders praktisch. Von Krabi oder Koh Yao aus fällt die Bootsfahrt zu den Hong Islands kürzer aus.
Der Ausflug passt zu Reisenden, die Strände, Lagunen und die Kalksteinlandschaft Krabis innerhalb einer abwechslungsreichen Route verbinden möchten. Schnorchelstopps können Teil der Tour sein, der Schwerpunkt liegt jedoch stärker auf den unterschiedlichen Inseln, Buchten und Landschaften.



Similan Islands
Die Similan Islands liegen weit vor der Küste der Provinz Phang Nga und gehören zum Mu Ko Similan National Park. Die Inselgruppe ist für klares Wasser, helle Strände, große Granitformationen und verschiedene Schnorchel- und Tauchgebiete bekannt. Im Gegensatz zu den Kalksteinlandschaften von Phi Phi oder der Phang Nga Bay prägen rund geschliffene Felsen und bewaldete Inseln das Landschaftsbild.
Ein typischer Tagesausflug verbindet mehrere Schnorchelstopps mit einem Aufenthalt auf Koh Miang (Insel 4) oder Koh Similan (Insel 8). Auf Koh Similan zählt der Sail Rock zu den bekanntesten Aussichtspunkten. Welche Inseln und Schnorchelgebiete tatsächlich angesteuert werden, hängt von der genehmigten Route, dem Wetter und den Bedingungen auf dem Meer ab.
Die meisten Touren ab Phuket beginnen mit einem frühen Transfer auf dem Landweg zum Thap Lamu Pier oder zu einem nahe gelegenen Anleger in Phang Nga. Von dort dauert die Überfahrt mit dem Speedboat gewöhnlich etwa 60 bis 90 Minuten. Fahrten mit einem Katamaran können abhängig von Boot und Bedingungen etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Der Ausflug nimmt dadurch einschließlich Abholung und Rückfahrt einen langen Tag in Anspruch. Wer in einem [Hotel in Phang Nga] rund um Khao Lak übernachtet, erreicht den Pier deutlich schneller.
Der Nationalpark ist gewöhnlich von Mitte Oktober bis Mitte Mai für Tagesgäste geöffnet und bleibt während der übrigen Monate zum Schutz der Natur und aufgrund der Bedingungen während der Monsunzeit geschlossen. Übernachtungen auf den Inseln sind derzeit nicht erlaubt. Da Öffnung, Routen und zugängliche Bereiche angepasst werden können, sollte der aktuelle Status des Nationalparks vor der Buchung geprüft werden.
Die Similan Islands passen besonders zu Reisenden, für die Schnorcheln und die Landschaft eines weit vor der Küste gelegenen Nationalparks im Mittelpunkt stehen.



Bootstour durch die Phang Nga Bay ab Phuket
Ein Ausflug durch die Phang Nga Bay unterscheidet sich deutlich von den klassischen Insel- und Strandtouren südlich von Phuket. Statt offener Küsten und langer Schnorchelstopps prägen Mangroven, Höhlen, geschützte Wasserwege und steil aus dem Meer aufragende Kalksteinfelsen die Route.
Viele Touren verbinden James Bond Island mit einer Kanufahrt durch Höhlen oder Lagunen und einem Aufenthalt auf Koh Panyee. Je nach Ausgangspunkt, Gezeiten und gewählter Tour können weitere Inseln und kleinere Buchten hinzukommen. Von Phuket starten die Ausflüge meist an der Ost- oder Nordostküste, während eine Fahrt über das Festland und die Weiterreise mit einem Longtail-Boot eine alternative Möglichkeit bieten.
Koh Panyee
Koh Panyee, teilweise auch Koh Panyi geschrieben, ist ein muslimisch geprägtes Fischerdorf in der Phang Nga Bay. Die Häuser stehen am Fuß eines großen Kalksteinfelsens und erstrecken sich auf Stelzen über das flache Wasser. Schmale Wege verbinden Wohnhäuser, Restaurants, kleine Geschäfte, eine Schule und die Moschee des Dorfes miteinander.
Zu den bekanntesten Orten des Dorfes gehört der Fußballplatz, der auf einer Plattform über dem Wasser angelegt wurde. Er geht auf eine Initiative von Kindern aus dem Dorf zurück und ist heute zu einem der ungewöhnlichsten Orte innerhalb der Siedlung geworden.
Bei vielen Touren ist nur ein kurzer Dorfbesuch vorgesehen. Einige Programme verbinden den Aufenthalt mit einem Mittagessen in einem der Restaurants am Wasser, andere lassen lediglich Zeit für einen Rundgang. Eine private Tour oder eine individuell abgestimmte Route ermöglicht einen längeren Aufenthalt und mehr Zeit für die schmalen Gassen und weitere Bereiche abseits der Restaurants und Verkaufsstände.
Als kulturelle Ergänzung zu den Landschaften der Phang Nga Bay ist der Besuch besonders interessant. Da es sich um ein bewohntes Dorf handelt, sollten Besucher auf angemessene Kleidung achten, Menschen vor dem Fotografieren um Erlaubnis bitten und den Bereich rund um die Moschee respektvoll betreten.



James Bond Island (Koh Tapu)
Der Name James Bond Island bezeichnet meist nicht nur einen einzelnen Felsen, sondern den bekannten Aussichtspunkt rund um Khao Phing Kan und Ko Tapu. Ko Tapu ist die schmale, aus dem Wasser aufragende Felsformation, die durch den James-Bond-Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ aus dem Jahr 1974 international bekannt wurde. Besucher betrachten sie vom benachbarten Khao Phing Kan aus.
Der Aufenthalt an Land konzentriert sich auf einen kurzen Weg zwischen den Kalksteinwänden, den Blick auf Ko Tapu und verschiedene Aussichtspunkte entlang der kleinen Bucht. Als Strandziel spielt der Ort nur eine untergeordnete Rolle. Seine Wirkung entsteht vor allem durch die ungewöhnliche Felsformation und die umliegende Landschaft der Phang Nga Bay.
Die meisten Touren verbinden James Bond Island mit Koh Panyee und einer Kanufahrt durch Höhlen oder geschützte Lagunen. Gerade diese zusätzlichen Stationen geben dem Ausflug mehr Tiefe, da sich die Kalksteinlandschaft vom Wasser aus wesentlich unmittelbarer erleben lässt.
James Bond Island eignet sich daher am besten als Teil einer größeren Route durch die Phang Nga Bay. Frühe Abfahrten oder private Touren ermöglichen mehr Spielraum bei der Reihenfolge der Stopps und bei der Zeit, die an den einzelnen Orten verbracht wird.

Kanufahrten durch Höhlen und Lagunen
Kanufahrten gehören zu vielen Bootstouren durch die Phang Nga Bay und zeigen einen Teil der Landschaft, der vom größeren Ausflugsboot aus kaum zugänglich ist. Dafür wechseln die Teilnehmer meist in Kanus, die von einem einheimischen Bootsführer durch schmale Höhleneingänge, entlang der Felswände und in geschützte Lagunen gesteuert werden.
Zu den häufig angesteuerten Gebieten gehört Koh Panak mit verschiedenen Höhlen und sogenannten Hongs. Der thailändische Begriff bedeutet „Raum“ und bezeichnet eine im Inneren der Kalksteinfelsen liegende Lagune. In diesen abgeschlossenen Bereichen wachsen teilweise Mangroven, während sich die steilen Felswände rund um das flache Wasser erheben.
Welche Höhlen und Lagunen befahren werden können, hängt wesentlich von den Gezeiten ab. Einige Durchgänge sind bei hohem Wasserstand zu niedrig, während andere bei Ebbe nicht genügend Wasser führen. Deshalb kann sich die genaue Kanuroute auch kurzfristig ändern.
Die Kanufahrt ergänzt James Bond Island und Koh Panyee um eine unmittelbare Perspektive auf die Höhlen, Lagunen und schmalen Wasserwege der Bucht. Wer diesen Schwerpunkt bewusst erleben möchte, sollte bei der Buchung darauf achten, wie viel Zeit für die Kanus vorgesehen ist und ob mehrere Höhlen oder Lagunen zur geplanten Route gehören.
Koh Yao Noi und Koh Yao Yai zwischen Tagesausflug und Inselaufenthalt
Koh Yao Noi und Koh Yao Yai liegen zwischen Phuket und Krabi in der Phang Nga Bay. Von der Ostküste Phukets sind beide Inseln mit Linienbooten, Speedboats oder privaten Transfers erreichbar. Viele Verbindungen starten am Bang Rong Pier. Je nach Boot und Ziel dauert die Überfahrt meist etwa 30 bis 45 Minuten.
Im Mittelpunkt stehen Fahrten durch kleine Dörfer, entlang der Küste und zu Aussichtspunkten. Dadurch unterscheiden sich die beiden Inseln von klassischen Inselhopping-Touren mit einer festen Abfolge von Stränden und Schnorchelstopps. Ein Tagesausflug ist möglich, doch für einen umfassenderen Eindruck lohnt sich mindestens eine Übernachtung.
Koh Yao Noi
Koh Yao Noi ist die kleinere und kompaktere der beiden Hauptinseln. Dörfer, Reisfelder und Kautschukplantagen prägen weite Teile der Insel, während kleine Straßen die Siedlungen und Küstenabschnitte miteinander verbinden. Von der Ostseite öffnet sich der Blick auf die Kalksteinfelsen der Phang Nga Bay, die je nach Tageszeit und Wetter sehr unterschiedliche Konturen annehmen.
Die Insel lässt sich mit einem Roller, einem Fahrrad oder einem privaten Fahrer erkunden. Entlang der Straßenliegen kleine Restaurants, Cafés, Aussichtspunkte und verschiedene Unterkünfte. Die Strände an der Ostküste verändern sich sichtbar mit den Gezeiten. Bei niedrigem Wasserstand zieht sich das Meer an einigen Stellen weit zurück.
Koh Yao Noi passt besonders zu Reisenden, die Landschaft, Dörfer und den Alltag einer bewohnten Insel miteinander verbinden möchten. Für einen Tagesausflug sollte vorab geklärt werden, wie die Fortbewegung ab dem Pier organisiert wird.
Koh Yao Yai
Koh Yao Yai ist deutlich größer und weitläufiger. Die einzelnen Dörfer, Strände und Unterkünfte liegen weiter auseinander. Für die Wege zwischen den verschiedenen Orten bieten sich ein Roller, lokale Fahrdienste oder ein organisierter Transfer an. Das Inselbild wird von bewaldeten Hügeln, Kautschukplantagen, kleinen Siedlungen und langen Küstenabschnitten bestimmt.
Zu den bekanntesten Orten gehört Laem Had im Norden der Insel. Die schmale Landzunge verändert ihre Form abhängig von den Gezeiten und bietet den Blick auf Koh Yao Noi und die umliegende Bucht. Weitere Strände und Resorts verteilen sich über verschiedene Bereiche der Insel.
Koh Yao Yai eignet sich für Reisende, die mehr Platz, längere Wege und einen stärker auf Strand und Unterkunft ausgerichteten Aufenthalt bevorzugen. Für einen kurzen Tagesausflug ist Koh Yao Noi meist unkomplizierter, während Koh Yao Yai seine Stärke vor allem bei einem längeren Aufenthalt entfaltet.



Worauf es beim Island Hopping ab Phuket ankommt
Welche Insel oder Route am besten passt, hängt von der verfügbaren Zeit, dem gewünschten Schwerpunkt und der Lage der Unterkunft ab. Entscheidend ist vor allem der Abfahrtspier, da die Fahrt über Phuket bei dichtem Verkehr länger dauern kann als erwartet. Chalong ist ein häufiger Ausgangspunkt für Coral Island, Racha und Phi Phi, während Rawai vor allem für private Fahrten zu nahe gelegenen Inseln wie Koh Bon interessant ist. Für die Khai Islands, Koh Yao und die Phang Nga Bay werden häufig Anleger an der Ost- und Nordostküste genutzt. Bei Ausflügen zu den Similan Islands kommt meist ein Transfer zu einem Pier in der Provinz Phang Nga hinzu. Unsere Übersicht der besten Hotels in Phuket hilft dabei, die Lage der Unterkunft in die Planung einzubeziehen.
Auch der Bootstyp beeinflusst den Tagesablauf. Longtail-Boote eignen sich besonders für kürzere private Fahrten und geschützte Gewässer. Speedboats verkürzen längere Überfahrten, können sich bei stärkerem Seegang jedoch deutlich bewegen. Katamarane bieten gewöhnlich mehr Platz und werden auf ausgewählten längeren Routen eingesetzt. Welche Variante am besten passt, hängt von der Entfernung, der Gruppengröße und der persönlichen Empfindlichkeit auf dem Wasser ab.
Gruppenausflüge folgen einer festen Route, während private Touren mehr Einfluss auf Abfahrtszeit, Aufenthaltsdauer und Reihenfolge der Stopps ermöglichen. Vor der Buchung sollte geprüft werden, ob Transfers, Nationalparkgebühren, Schnorchelausrüstung und Verpflegung bereits enthalten sind. Unser Beitrag zu den besten Tauch- und Schnorchelspots rund um Phuket bietet weitere Orientierung zu geeigneten Küstenabschnitten und Ausflugszielen.
Wetter, Wind und Gezeiten können den Verlauf einer Bootstour kurzfristig verändern. Höhlen und geschützte Lagunen sind teilweise nur bei einem geeigneten Wasserstand zugänglich. Für saisonale Ziele wie die Similan Islands sollte zusätzlich der aktuelle Öffnungsstatus des Nationalparks geprüft werden. Wer mehrere Ausflüge plant, kombiniert am besten unterschiedliche Landschaften und Tagesabläufe, beispielsweise eine nahe gelegene Insel, einen vollständigen Tag auf Racha oder Phi Phi und eine Tour durch die Phang Nga Bay.








